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VHS Dorsten erhält Qualitätszertifikat für hervorragende Weiterbildungsarbeit

Am 11. April 2019 erhielten die Mitarbeiter der Volkshochschule Dorsten bei Anwesenheit der stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Briefs erneut die begehrte Qualitätsauszeichnung für ihre Bildungseinrichtung, die vier Jahre Gültigkeit hat. Die Gutachter der „con!flex Qualitätstestierung GmbH“ kamen zu dem eindeutig positiven Ergebnis, dass die VHS Dorsten eine sehr professionell arbeitende Weiterbildungseinrichtung sei, die mit hochmotivierten Mitarbeitern und einem klaren Bekenntnis zur Kundenorientierung eine hervorragende Weiterbildungsarbeit leiste. Horst Quante (Gutachter der „con!flex Qualitätstestierung GmbH“ aus Bamberg) überreichte als zusätzliche Anerkennung außerdem einen Kunstdruck des „LQW Netzwerkbildes“ des namhaften Künstlers Guido Kratz, den alle Einrichtungen zum Abschluss der Qualitätszertifizierung erhalten.

Es kommt sicherlich nicht alle Tage vor, dass eine Bildungseinrichtung selbst ein Zeugnis erhält. Die Zertifizierung der VHS Dorsten als Weiterbildungseinrichtung nach dem „Qualitätsmanagementsystem LQW“ bildet die Grundlage für die weitere Förderung durch das Land NRW und stellt die exzellente Leistung der Dorstener VHS im überregionalen Vergleich mit anderen Einrichtungen dar. Im März hatte sich die VHS Dorsten abschließend bei einer Begutachtung eingehend auf Herz und Nieren testen lassen. Vorweg gegangen war ein Jahr intensiver Arbeit mit Erstellung eines weit über 100 Seiten umfassenden Qualitätsreports sowie eine ausgiebige Überprüfung. Das abschließende Gutachten bescheinigt der Dorstener VHS, dass sie mit „sehr gut motiviertem Personal eine überdurchschnittliche Bildungsarbeit“ leistet. „Der produzierte ‚Weiterbildungsumsatz‘ – gemessen in Unterrichtsstunden – übertrifft die Vorgaben des Landes um ein Mehrfaches“. Bereits zum vierten Mal kann sich die VHS Dorsten nun über die Auszeichnung mit dem LQW-Zertifikat freuen. LQW steht für „Lernerorientierte Qualitätstestierung in der Weiterbildung”. Bei diesem Qualitätsmanagementverfahren geht es nicht nur um Qualitätssicherung, sondern vor allem geht es um die kontinuierliche Weiterentwicklung der Qualität der Organisation. Als strategisches Entwicklungsziel für die kommenden vier Jahren hat sich die Volkshochschule Dorsten vorgenommen, sich den Herausforderungen der Digitalisierung in Lernprozessen zu stellen („VHS 4.0“). Seinen Ausgangs- und Bezugspunkt hat das Lernerorientierte Qualitätsmodell LQW im konkreten Lernprozess, auf den es tatsächlich ankommt, wenn man über die Qualität von Bildung redet. Denn Bildung ist ein ganz besonderes Produkt, welches man nicht einfach kaufen und verkaufen kann. Bilden kann sich jedes Individuum nur selbst! Bildungs-Organisationen können den Bildungsprozess allerdings maßgeblich durch ihre Dienstleistungen unterstützen. Ziel des speziell für den Bildungsbereich entwickelten Qualitätsmanagementverfahrens LQW ist es daher, die Abläufe und Verfahren in Weiterbildungseinrichtungen so zu gestalten und zu verbessern, dass für die Lernenden bestmögliche Lernbedingungen geschaffen werden. Bildung zu „produzieren“ bedeutet, den Lernenden in den Mittelpunkt zu stellen, verantwortlich auf die vielfältigen Lernmilieus und Lernstile der Teilnehmenden einzugehen und letztlich Zukunftsfähigkeit für eine Gesellschaft zu entwickeln. Ein sehr hoher Anspruch, der durch die „con!flex Qualitätstestierung GmbH“ bei der Qualitätszertifizierung umfassend überprüft wird. 

800 Organisationen und Weiterbildungseinrichtungen haben sich mittlerweile zertifizieren lassen und nutzen die Lernerorientierte Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung. Dazu zählen beispielsweise die Berliner Volkshochschulen, das Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Düsseldorf sowie die Managementakademie der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.

Auch die Redaktion von meinDorsten gratuliert dem Team der VHS Dorsten zu seiner herausragenden Arbeit und dieser verdienten Auszeichnung!

 

Foto & Informationsquelle: VHS Dorsten 
Text: Gregor Föcker, Redaktion meinDorsten 

 

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