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Unternehmer-Stammtisch bei der Dorstener „Smart GmbH“

Am 4. April 2019 trafen sich Dorstener Unternehmer und Mitglieder des Vereins „Sag Ja! zu Dorsten“ zu einem Business-Stammtisch mit dem Thema „Online-Handel und regionale Digitalisierung“ bei der „Smart GmbH“ in Dorsten-Holsterhausen (Baldurstraße 50). Gastgeber war Alfred Sartory, der vor mehr als 15 Jahren den Verein „Sag Ja! zu Dorsten“ ins Leben gerufen hatte, um lokale Unternehmer zusammenzubringen und miteinander zu vernetzen, mit dem gemeinsamen Ziel, Dorsten als Wirtschaftsstandort voran zu bringen, die gesamte Region attraktiver zu machen und damit die Lebensqualität für alle Mitbürger zu steigern.

Der mittlerweile 71-jährige Alfred Sartory kann auf eine lange, bewegte und erfolgreiche Karriere als Unternehmer zurückblicken. 1978 begann alles mit der Eröffnung der ersten beiden Friseursalons mit Sonnenstudio in Holsterhausen. Später kamen weitere Salons in Hervest-Dorsten und in der Altstadt dazu. Schon früh erkannte er als junger Unternehmer, wie wichtig es ist, lokale Netzwerke zu schaffen und durch gemeinsame Aktionen und Veranstaltungen für die ansässigen Unternehmen zu werben, neue Kunden zu gewinnen und damit Kaufkraft dauerhaft zu binden. Bei vielen dieser damaligen Events führte er als charmanter sowie redegewandter Conférencier durch das Programm und brachte es schnell zu einer örtlichen Bekanntheit.
Viele Jahre war er Vorsitzender der Werbegemeinschaft Dorsten-Holsterhausen und der heutigen Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt e. V. („DIA“). Zusammen mit seinem damaligen Mitarbeiter und späteren Mitgesellschafter Thomas Hein entwickelte Alfred Sartory 1997 die Idee und das Konzept zu „Dorsten on Ice“, um gegen abwandernde Kaufkraft durch das 1996 eröffnete Einkaufszentrum „CentrO“ in Oberhausen anzukämpfen und in der Weihnachtszeit neue Kunden nach Dorsten zu locken. Daraus ist danach die mittlerweile bundesweit erfolgreiche Marke „Dreams on Ice“ entstanden, die dann von Thomas Hein mit seiner jetzigen Agentur „Interevent GmbH“ übernommen und eigenständig weitergeführt wurde. Vor 6 Monaten hat Alfred Sartory seinen erfolgreichen Friseureinrichtungs-Betrieb „Interpartner“ an den langjährigen Geschäftsführer Boris Bächle verkauft.

Doch an den wohlverdienten Ruhestand denkt der agile 71-jährige Unternehmer bisher nur selten. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und Geschäftsführerin Lurdes Sartory leitet er weiterhin die Dorstener „Smart GmbH“, die 1992 unter dem Namen „Sartory Friseur GmbH“ gegründet wurde und heute mit verschiedenen Projekten aktiv ist. Dazu zählen der 2007 eröffnete Friseursalon „Hair-Pirat“ in der Dorstener Fußgängerzone (Recklinghäuser Straße 12) sowie seit 2012 der daran angeschlossene „Barbershop“. Der Dorstener Salon mit deutschlandweitem Lizenz- und Beteiligungskonzept beschäftigt durchgehend 10 bis 12 Mitarbeiter inklusive Auszubildende und bedient mehr als Zehntausend Kunden pro Jahr.
Im Holsterhausener „Theo‘s Friseurmöbel-Abholmarkt“ werden seit 2004 in der Baldurstraße gebrauchte bis exklusive Friseureinrichtungen ausgestellt und vertrieben.
Das innovative Unternehmen „Containhair“ bietet in einem neuen und weltweit einzigartigen Konzept mobile Friseur-Container auf Miet- oder Kaufbasis an.
Außerdem entwickelt und betreibt die heutige „Smart GmbH“ seit dem Jahr 2000 die Internet-Plattform „meinDorsten“, welche mit aktuellen lokalen Berichten und relevanten regionalen Informationen vor allem dem Stadtmarketing dienen soll und Dorstener Bürgern, Vereinen und Unternehmern eine hilfreiche örtliche Online-Präsenz bieten möchte.

Doch Alfred Sartory hat erkannt, dass es in der heutigen Zeit des immens wachsenden Online-Handels und der vielen großen Shopping-Zentren für kleinere oder mittelgroße Städte wie Dorsten nicht mehr genügt, eine reine Internet-Plattform zu betreiben und Events wie beispielsweise „Dreams on Ice“ auf dem Marktplatz zu veranstalten, um eine weitere Abwanderung der Kaufkraft und letztendlich das Aussterben und die Verödung der Innenstädte zu verhindern. Die zunehmende Digitalisierung und der Online-Handel führen gerade zu einem tief greifendem Strukturwandel und zu einer Veränderung des Gesichts der Innenstädte. Die Digitalisierung des Handels ist inzwischen weit mehr als ein Trend und wird sich nicht mehr aufhalten lassen. Damit die lokalen Einzelhändler und die ortsansässigen kleineren bis mittelständischen Unternehmen dauerhaft überleben und gegen das weltweite Internet sowie die internationale Konkurrenz bestehen können, sollte jetzt schnellstmöglich gehandelt werden. Neben attraktivem Stadtmarketing und der Entwicklung neuer sowie zeitgemäßer Aktivitäten müssen moderne Erlebniswelten geschaffen werden, welche die Kunden möglichst dort abholen, wo sie sich oft und inzwischen überwiegend aufhalten: online auf dem Handy bzw. Smartphone oder dem Tablet. Das digitale Zeitalter sollte niemand mehr verschlafen!

Nach neuesten Untersuchungen sind mittlerweile mehr als 82 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung der Altersgruppe über 14 Jahre täglich mobil mit dem Smartphone oder Tablet online – Tendenz steigend. Daher ist es heute absolut unerlässlich, dass Webseiten und Internet-Auftritte zu Smartphones sowie Tablets kompatibel und durch responsives Webdesign für die mobilen Endgeräte automatisch angepasst sowie optimiert sind. Die visuellen Elemente einer Webseite, wie Fotos, 360-Grad-Aufnahmen und Filme bzw. Videos, gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Auch „meinDorsten“ stellt sich diesen Herausforderungen der Zukunft des digitalen Zeitalters und wandelt sich gerade zu einem regionalen Online-Magazin für Bürger sowie Unternehmer, das für alle relevanten Plattformen (aktuell Webseite, Facebook & Instagram) sowie Endgeräte (Computer, Tablet & Smartphone) moderne Möglichkeiten und optimale Darstellungen bietet. Mehr als 50 Tausend Besucher pro Monat wie in besten Zeiten sind ohne weitreichende Änderungen und technische Modernisierungen heute nicht mehr erreichbar. Es gibt daher deutlich mehr als nur optische Veränderungen und kleine Anpassungen: ganz neu ist z.B. die Möglichkeit, den Messenger-Newsletter „meinDorsten-Broadcast“ zu abonnieren, der über den Instant-Messenger-Dienst „WhatsApp“ durch regelmäßige Nachrichten zu Neuigkeiten und relevanten Themen aus der Region Dorsten informiert.

Alfred Sartory geht ebenfalls mit der Zeit und hat sich umfassend mit den Themen Digitalisierung, Content Marketing, Social Media, Online-Werbung, Messenger-Marketing, Online-Handel und weiteren zukunftsweisenden Innovationen auseinandergesetzt und zu diesen Themen zahlreiche Seminare und Fachvorträge besucht. Bei dem VHS-Seminar „Social Media, Google und Co. für Unternehmen und Vereine“ an der Volkshochschule Dorsten hat er den Dorstener Jungunternehmer und Online-Marketing-Spezialisten David Klapheck kennengelernt, der diesen Kurs als Referent geleitet hatte. David Klapheck ist Inhaber der Online-Marketing-Agentur „DK°“ mit Sitz in Dorsten-Feldmark und beschäftigt aktuell 4 Mitarbeiter aus den Bereichen Webdesign und Social Media. Nachdem Alfred Sartory und David Klapheck erfolgreich zusammen an Social-Media- sowie Online-Marketing-Projekten für die „Smart GmbH“ gearbeitet hatten, beschlossen sie nun, gemeinsam die Firma „DAKALS“ (DAvid Klapheck & ALfred Sartory GbR) zu gründen, um jetzt miteinander „meinDorsten“ weiter voran zu bringen und fit für die Zukunft zu machen.

Das neue regionale Online-Magazin „meinDorsten“ mit modernsten eingebundenen technischen Möglichkeiten soll Emotionen wecken und durch seine optimalen Multiplikationsmöglichkeiten Kunden für Dorsten gewinnen und dauerhaft an Dorsten binden. Die nun gebündelte Kompetenz und Erfahrung möchte das neu formierte „meinDorsten“-Team allen kleinen bis mittelständischen Unternehmen aus Dorsten und Umgebung anbieten, die Beratung und Hilfe auf dem Weg in die Zukunft des digitalen Zeitalters benötigen. Unterstützt werden David Klapheck und Alfred Sartory dabei unter anderem durch Christian Schmitt in seiner Funktion als akkreditierter Förderberater, der sich auf die Bereiche Innovation und Digitalisierung spezialisiert hat.
Das „meinDorsten“-Team möchte hierfür Fördergelder in unsere Region holen, welche die Bundesregierung für kleine und mittelständische Betriebe auf dem Weg in die digitale Zukunft bereit stellt. Mit der richtigen Beratung und Unterstützung gibt es hier bisher ungeahnte Möglichkeiten. Ein Thema, mit dem sich jeder weitsichtige und zukunftsorientierte Unternehmer befassen sollte! Das Team von „meinDorsten“ steht dabei sehr gerne hilfreich und unterstützend zur Seite.

 

Weitere Infos unter folgenden Links:

https://meindorsten.de/
https://www.smart-gmbh.com/
https://www.hairpirat.de/
https://www.friseurcontainer.de/
https://www.theosabholmarkt.de/
https://www.sag-ja-zu-dorsten.com/

 

Das Bild zeigt (von links nach rechts): David Klapheck (Regional Manager bei „meinDorsten“ & Inhaber von „DK°“), Alfred Sartory (Senior Consultant der „Smart GmbH“), Christian Schmitt (Geschäftsführer von „TheMarket CGN UG“, Köln & akkreditierter Förderberater) und Gregor Föcker (Redakteur & Fotograf bei „meinDorsten“). Foto: Lena Recki, DK° 

 

Text: Gregor Föcker, Redaktion meinDorsten

 

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