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1. Stadtteilkonferenz Deuten am 3. April

Am Mittwoch (3. April 2019) findet um 19 Uhr im Pfarrheim an der katholischen Herz-Jesu-Kirche in der Kirchstraße die Gründungsveranstaltung zur Stadtteilkonferenz Deuten statt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen sind dazu eingeladen, an dieser öffentlichen Versammlung teilzunehmen, sich an der Konferenz zu beteiligen und sich durch ein Mitwirken für ihren heimischen Ortsteil Deuten zu engagieren. Es sollen Themen besprochen werden, die für den Ortsteil Deuten relevant sind; hierfür kann jeder Teilnehmer gerne Fragen und Anregungen mitbringen, um sie während der Versammlung zu stellen bzw. zu erörtern. In Absprache mit dem Vorbereitungsteam um Birgit Heyming und Holger Krajewski können gerne jederzeit Themen für diese Konferenz oder für die folgenden Veranstaltungen vorgeschlagen werden. Am Mittwoch wird es aber vor allem erst mal darum gehen, offiziell eine Stadtteilkonferenz für Deuten zu gründen und einen Namen für dieses Gremium zu finden. Bei der zukünftig folgenden 2. Deutener Stadtteilkonferenz, die noch vor den Sommerferien stattfinden soll, wird es dann voraussichtlich vorrangig um die Spielplätze in Deuten gehen. Deuten ist der einzige Ortsteil Dorstens, der bisher noch keine eigene Stadtteilkonferenz gebildet hatte.

Die Stadtteilkonferenzen in Dorsten sollen dazu dienen, in regelmäßigen Abständen die Bürger, Vereine und Institutionen eines Ortsteils oder Quartiers zusammenzubringen, um miteinander kleinere lokale Projekte zu gestalten und in Angriff zu nehmen, Entwicklungen im Stadteil zu diskutieren, Ideen und Anregungen zu besprechen und um quartiersspezifische Anliegen an die Stadtverwaltung zur Sprache und zu Gehör zu bringen. Denn mindestens ein führender Vertreter der Stadt Dorsten wird an jeder Stadtteilkonferenz teilnehmen und den Bürgern vor Ort Rede und Antwort stehen, soweit das im Rahmen einer solchen Veranstaltung möglich ist. Vorbereitet, organisiert und durchgeführt werden die Veranstaltungen von Bürgern des jeweiligen Stadtteils, welche dabei von der Stadtverwaltung unterstützt werden. Für Deuten haben zunächst Birgit Heyming und Holger Krajewski federführend die Aufgabe übernommen, die Vorbereitungen zur Gründung einer Stadtteilkonferenz zu koordinieren. Sie hoffen aber auf weitere Verstärkung durch Deutener, die gerne etwas organisieren, bewegen und auf die Beine stellen wollen und vor allem auf Unterstützung und aktive Beteiligung möglichst vieler Deutener Mitbürger.

Nach der Gründung einer Stadtteilkonferenz und Zertifizierung für das Bürgerbudget stehen dann auch den Deutener Bürgern Mittel aus der Dorstener Stadtkasse zur Verfügung, um damit kleine Projekte durchzuführen, die der Allgemeinheit des Ortsteils dienen. Bei knapp 1.700 Einwohnern und jährlich einem Euro pro Bürger stehen damit zukünftig immerhin annähernd 1.700 Euro pro Jahr für Deuten zur Verfügung, über deren gemeinwohlorientierte Verwendung dann die Stadtteilkonferenz (üblicherweise per Abstimmung bei einer Versammlung) entscheiden kann.
Unter den ersten Ideen und Anregungen wurde beispielsweise schon der Wunsch nach einem lokalen Treffpunkt in Deuten und einer zentralen Anlaufstelle, eventuell in Form eines örtlichen Dorfplatzes, genannt.

Bei den Stadtteilkonferenzen hat man wirklich mal die Möglichkeit, aktiv an Entwicklungen und Entscheidungen im eigenen lokalen Umfeld teilzuhaben und diese mitzugestalten. Daher sollte wirklich jeder Bürger aus Deuten, der sich für die Entwicklung seines Stadtteils interessiert (und bestenfalls auch daran mitwirken möchte), die Gelegenheit nutzen, soweit wie möglich an dieser Gründungsversammlung und den in Zukunft folgenden Konferenzen teilzunehmen.

 

Text, Foto & Collage: Gregor Föcker, Redaktion meinDorsten.de 
 
 
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