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Osterfeuer 2019 in Dorsten

In diesem Jahr gab es am Karsamstag und Ostersonntag in Dorsten insgesamt 74 offiziell gemeldete Osterfeuer. Diese Brauchtumsfeuer unterliegen strengen gesetzlichen Vorschriften und müssen in Dorsten vorher bei der Ordnungsbehörde der Stadt angemeldet werden. Grundsätzlich ist das Verbrennen von Abfällen jeglicher Art (auch Baum- und Strauchschnitt) nach § 7 Landesimmissionsschutzgesetz verboten. Nur zu Ostern ist das Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt ausnahmsweise unter bestimmten Voraussetzungen in Form eines Brauchtumsfeuers erlaubt. Veranstalter des Osterfeuers muss eine größere und in der Ortsgemeinschaft verankerte Organisation (wie z. B. Kirchengemeinde, Verein oder Ver­band) sein, die eine derartige Veranstaltung unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ausrichtet. Wichtig ist, dass eine Gefährdung oder erhebliche Belästigung der Nachbarschaft und der Allgemeinheit sowie eine Schädigung der Umwelt grundsätzlich ausgeschlossen sind und dass ausschließlich unbehandelte und weitestgehend trockene pflanzliche Abfälle wie Schnittholz, Kleinhölzer sowie Schlagabraum verbrannt werden. Die konkreten und ausführlichen Regelungen für Dorsten findet man auf der Internet-Plattform der Stadt Dorsten unter folgendem Link: http://www.dorsten.de/aktuelles.asp?form=detail&db=336&id=3670.

In unserer Bildergalerie sind Fotos des diesjährigen traditionellen Gemeinde-Osterfeuers in Altendorf-Ulfkotte zu sehen, welches am Ostersonntag (21. April 2019) von der Freiwilligen Feuerwehr Altendorf-Ulfkotte zusammen mit dem Allgemeinen Bürgerschützenverein 1652 Altendorf-Ulfkotte e. V. und dem SV Altendorf-Ulfkotte 1964 e. V. auf einem Feld beim Hof Paß (Altendorfer Straße) ausgerichtet wurde. Bei herrlichem Wetter war diese Veranstaltung (wie auch die zahlreichen weiteren Osterfeuer in der Region) sehr gut besucht. Für das leibliche Wohl aller Besucher von Jung bis Alt war bestens gesorgt und anschließend gab es zum gemütlichen Ausklang eine stimmungsvolle „After-Fire-Party“ unter dem Motto „Altendorf trifft Ulfkotte“ im Feuerwehr-Gerätehaus.

Einen unschönen Zwischenfall gab es in Lembeck (Wasserfurt, Ecke Kaisersweg): das von den Junggesellen Lembeck-Dorf mühsam aufgeschichtete Holz für das traditionelle Osterfeuer am Sonntagabend wurde von bisher unbekannten Brandstiftern mutwillig und verfrüht schon in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag in Brand gesetzt. Die Feuerwehr musste ausrücken, um den entstandenen Flächenbrand zu löschen und Schlimmeres zu verhindern. Das Osterfeuer an diesem Ort drohte auszufallen, doch es gab zahlreiche fleißige Helfer und Unterstützer, die im Laufe des Ostersonntags für reichlich Ersatz-Brennmaterial sorgten. Besonders die weiteren Lembecker Junggesellenvereine und die lokale Nachbarschaft zeigten vollen Einsatz, sodass der Holzhaufen bald mindestens genauso hoch war, wie vor dem Zwischenfall, und das sonntägliche Osterfeuer trotz allem wie geplant um 19 Uhr mit einigen Hundert fröhlichen Besuchern stattfinden konnte.

 

Text und Fotos: Gregor Föcker, Redaktion meinDorsten 

 

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