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Zum Auftakt „Jüdisches Leben in Dorsten“ mit musikalischer Begleitung.

Durch die Kontaktbeschränkungen während der ersten Phase der Corona-Pandemie sind die geführten Stadtrundgänge der Stadtagentur Dorsten ausgefallen. Am kommenden Sonntag starten die Touren wieder – natürlich unter den aktuellen Sicherheitsauflagen zum Infektionsschutz.

Die Teilnehmerzahl ist auf jeweils 15 Personen begrenzt und die Gäste müssen genügend Abstand zum Stadtführer und zu den anderen Besuchern wahren. Die beliebten Hanserundgänge werden ohne Aufenthalt und Umtrunk im Alten Rathaus stattfinden, das Gebäude wird lediglich besucht und erklärt. Alle Teilnehmer müssen ihre kompletten Kontaktdaten hinterlegen.

Gestartet wird die Saison mit dem Rundgang „Jüdisches Leben in Dorsten“ schon am kommenden Sonntag, 28. Juni, 11 Uhr. Treff und Start ist am Jüdischen Museum, Julius Ambrunn Str. 1. Die Teilnahme kostet fünf Euro. In Dorsten gibt es heute das Jüdische Museum Westfalen, doch nur wenige wissen, dass es im 19. und 20. Jahrhundert ein reges jüdisches Leben in den Gassen der Altstadt gab. Der Rundgang führt zu den Häusern, in denen die Familien einst lebten, zeichnet Lebensgeschichten einzelner herausragender Persönlichkeiten auf und führt zu den Stolpersteinen in Gedenken an die vertriebenen, deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger. Im besonderen Gedenken wird der Rundgang vom renommierten „Nodelman-Quartett“ musikalisch begleitet.

 

Weitere Termine der Sommermonate hier im Überblick:

Hanserundgänge 

Termine (jeweils 17 Uhr ab Stadtinfo Dorsten, Recklinghäuser Straße 20, Dorsten-Altstadt, Teilnahme fünf Euro pro Person):

Samstag, 18. Juli 2020 speziell für Kinder und Jugendliche (Kinder bis 16 Jahre 3,00 Euro)

Samstag, 22. August 2020

Samstag, 19. September 2020

Kunst im öffentlichen Raum

Samstag, 12. Juli 2020, 15 Uhr, Teilnahme fünf Euro pro Person, ab Stadtinfo Dorsten:

„Kunstraum Dorsten?!” – Wieviel Kunst steckt in Dorstens Plätzen, Straßen oder Grünanlagen? Wann und warum sind Dinge entstanden, welchem Zeitgeist entspringen sie? Gästeführerin Petra Eißing nimmt Sie mit auf einem Rundgang der besonderen Wahrnehmung.

Tisa von der Schulenburg

Samstag, 26. Juli 2020, 15 Uhr, Teilnahme fünf Euro pro Person, ab Stadtinfo Dorsten.

Entdecken Sie in der Innenstadt Dorstens die Spuren der Künstlerin, die seit 1950 bis zu ihrem Tod im Jahr 2001 als Schwester Paula im Dorstener Ursulinenkonvent gelebt hat und Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten ist. Gästeführerin Petra Eißing zeigt die beeindruckende Kunst, Warnrufe aus Tisa von der Schulenburgs Wissen um Ungerechtigkeit, Not, Krieg und Tod. Sie ruft zu Wachsamkeit und Standhaftigkeit auf.

Bergbau in Dorsten

Samstag, 5. September, 17 Uhr, sieben Euro pro Person, ab Geschäftsstelle Bergbauverein, Brunnenplatz, Dorsten-Hervest.

Einhundert Jahre Bergbaugeschichte haben Dorstens Stadtteil Hervest wesentlich geprägt. Der Rundgang startet mit der Kolonie-Führung „So war damals“. Die Stationen sind eine historische Wohnküche am Brunnenplatz, typische Straßen, Plätze und Häuser der Kolonie, Interkultureller Siedlungsgarten. Danach Spaziergang zu den Flächen der ehemaligen Zeche Fürst Leopold. Der rote Faden „Das Erbe von Fürst Leopold“ besucht das Außengelände, die Lohnhalle und Kaue, Wasserhaltung und Maschinenhalle mit Leopold-Regal und Dampfmaschine in Bewegung. Diese Tour wird in Kooperation mit dem Bergbauverein Dorsten angeboten.

Informationen und Anmeldungen bei der stadtinfo, Recklinghäuser Straße 20, Telefon 02362-308080, stadtinfo@dorsten.de

Quelle: Pressemitteilung stadtinfo Dorsten

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