Skip to content

Dezentrales Gedenken

„Wir in Dorsten gegen Rechts“ und Stadtdialog Dorsten rufen am Donnerstag zu einem stillen Gedenken an die Opfer von Krieg und Terror auf

Auf Anregung des Bündnisses „Wir in Dorsten gegen Rechts“ und des Stadtdialogs Dorsten soll am Donnerstag, 19. Oktober 2023, zwischen 10.05 Uhr und 10.15 Uhr ein stadtweites Gedenken an die Opfer der derzeitigen Kriege und ihrer Angehörigen stattfinden. Alle Bürgerinnen und Bürger in Dorstener sind herzlich eingeladen, am Donnerstag in diesen zehn Minuten einen Moment innezuhalten oder ein stilles Gebet zu sprechen.

Die Solidarität dieses dezentralen Gedenkens gilt allen Menschen, die von Krieg betroffen sind, an diesem Tag jedoch besonders den Menschen in den Kriegsgebieten in Ukraine, Israel und Palästina, die Opfer von Angriffen und Terror geworden sind.

Sie gilt allen Menschen, die friedlich leben wollen, unabhängig davon, ob sie Christen, Muslime oder Juden sind, einer anderen oder gar keiner Religion angehören. Nichts rechtfertigt völkerrechtswidrige Kriege, Terrorismus und Gewalt sowie menschenverachtendes Verhalten.

Bürgermeister Tobias Stockhoff hat die Bitte an die Kirchengemeinden weitergeleitet, am Donnerstag zwischen 10.05 und 10.15 Uhr die Kirchenglocken zu läuten, um ein akustisches Zeichen für ein kurzes Innehalten zu setzen. Zahlreiche Zusagen dafür liegen bereits vor.

Außerdem wurden die Schulen angeschrieben, weil sich auch hier vielerorts die globalen Konflikte im Schulalltag wiederspiegeln: Hier treffen Kinder unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Herkunftsländer aufeinander. Insbesondere zum Terroranschlag der Hamas in Israel haben die Schulen in NRW daher in der vergangenen Woche vom Schulministerium Materialien und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit diesem Thema erhalten.

Viele Schulen haben das Thema bereits aufgegriffen und Bürgermeister Stockhoff hat darum gebeten, bei schulischen Veranstaltungen auch den Termin am Donnerstag in Betracht zu ziehen.

An den Anfang scrollen
X
X