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Beim Schlaganfall zählt jede Minute

Bus der Deutschen Schlaganfall-Hilfe macht Station am St. Elisabeth-Krankenhaus

Bei einem Schlaganfall kommt es auf jede Minute an. Denn je schneller ein Mensch behandelt wird, desto größer die Chance, dass im Hirn keine irreparablen Schäden zurückbleiben. „Time is Brain“, sagen die Mediziner dazu. Ein besonderes großes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, haben dabei Menschen mit Diabetes Typ 2. Sind sie häufig unterzuckert, besteht für sie auch die Gefahr, an Demenz zu erkranken.

Um über Schlaganfälle, Risikofaktoren, Herzschwäche und Diabetes aufzuklären, beteiligt sich das Team um Dr. Marco Michels, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Fachbereich Medizin im Alter, am Dorstener Krankenhaus an der groß angelegten Präventionskampagne der Deutschen Schlaganfall-Hilfe mit dem Titel „Herzenssache Lebenszeit“. Am Freitag, den 13. Mai macht der signalrote Doppeldeckerbus der Schlaganfall-Hilfe Halt vor der Zentralen Notaufnahme des St. Elisabeth-Krankenhauses in Dorsten. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, alles Wissenswerte über Schlaganfall und Zuckerkrankheit zu erfahren. Schirmherr der Veranstaltung ist Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Wie wichtig diese Kampagne und die Aufklärung über die Krankheit ist, unterstreicht Chefarzt Michels, der auch Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist, mit einigen Zahlen: „In Deutschland erleiden mehr als 250.000 Menschen jährlich einen Schlaganfall. Bezogen auf das Ruhrgebiet heißt das: Etwa 15.000 Menschen sind betroffen. Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland – nach Herzinfarkt und Krebserkrankungen – und ist einer der Hauptgründe, pflegebedürftig zu werden.“

Den ganzen Tag über informieren Mediziner, Diabetesberater , Pflegekräfte und Physio- sowie Ergotherapeuten über Schlaganfall, Risikofaktoren und Diabetes. Wer möchte, kann Blutdruck, Blutzucker und Puls messen lassen und im Anschluss auch gleich eine Beratung erhalten. Frischgebackene Waffeln, deren Erlös dem Dorstener Palliativnetzwerk Spes Viva zugutekommen, runden den Tag ab. Mehr Informationen auf den krankenhauseigenen Social-Media-Kanälen sowie unter www.kkrn.de.

Bild: Chefarzt Dr. Marco Michels, Bürgermeister Tobias Stockhoff und Kaufmännischer Direktor Guido Bunten (v. l.) freuen sich, zur Aufklärungskampagne der Deutschen Schlaganfall-Hilfe viele Besucher begrüßen zu dürfen. (Fotocredit: KKRN GmbH)


Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten:

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten gehört zum Klinikverbund KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH, der größten Klinikgesellschaft im nördlichen Ruhrgebiet. Das Dorstener Krankenhaus verfügt über zehn medizinische Fachabteilungen, eine Palliativstation sowie ein angeschlossenes Bildungsinstitut für Gesundheits- und Pflegeberufe. Knapp 12.450 Patienten im Jahr finden im St. Elisabeth-Krankenhaus bei 760 Mitarbeitern eine hochqualifizierte Beratung und vertrauensvolle Behandlung. Daher lautet der Leitsatz des Klinikverbundes „Medizin mit Menschlichkeit“. Zusätzlich ist die KKRN GmbH Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.kkrn.de.

Pressekontakt:

 Sarah Höchst
Marketing/Unternehmenskommunikation
KKRN Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord GmbH
Akademisches Lehrkrankenhaus der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 

Betriebsstätte:
St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten
Pfarrer-Wilhelm-Schmitz-Straße 1
46282 Dorsten

Telefon:  02362 29-50506
Mobil: 02362 29-50507
Telefax: 02362 921-7040
E-Mail: s.hoechst@kkrn.de
www.kkrn.de

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