Dorsten aus Kinderaugen: Neuer Kinderstadtplan zeigt über 300 Lieblingsorte in allen elf Stadtteilen. Online-Version lädt weiterhin zum Mitmachen ein.
Wo kann man besonders gut Fußball spielen? Welcher Spielplatz ist der schönste? Wo kann man Freunde treffen, klettern oder andere spannende Dinge entdecken? Kinder kennen ihre Stadt oft aus einer ganz anderen Perspektive als Erwachsene. Genau diese Perspektive steht im Mittelpunkt des neuen, kostenlosen Kinderstadtplans der Stadt Dorsten.
Zum Beginn des neuen Schuljahres nach den Sommerferien wird die Abteilung Jugendförderung im Amt für Familie und Jugend den Kinderstadtplan an die Dorstener Schulen verteilen. Darüber hinaus besucht das Team einzelne Klassen, um mit den Schülerinnen und Schülern über den Plan, ihre Lieblingsorte und ihre Wünsche für Dorsten ins Gespräch zu kommen.
Der Kinderstadtplan ist ein faltbarer Stadtplan, der Dorsten und seine elf Stadtteile aus Sicht der Kinder zeigt. Zu finden sind unter anderem Spiel- und Bolzplätze, Sportanlagen, Kindertagesstätten, Kirchen und viele weitere Orte, die für Kinder und Familien interessant sind. Insgesamt enthält der Plan mehr als 300 Orte, Tipps und persönliche Lieblingsplätze.
Entstanden ist der Kinderstadtplan gemeinsam mit Kindern. Bereits bei der ersten Dorstener Kinderkonferenz konnten Kinder ihre Ideen und Wünsche einbringen. Im Anschluss gab es eine digitale Beteiligungsaktion, bei der Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet weitere Lieblingsorte, Treffpunkte und spannende Plätze benennen konnten.
„Wer kennt Dorsten eigentlich am besten? Die Erwachsenen? Oder doch die Kinder, die genau wissen, wo man am besten spielen, Freunde treffen, Fußball spielen oder spannende Dinge entdecken kann?“, fragt Bürgermeister Tobias Stockhoff in seinem Grußwort zum Kinderstadtplan und ergänzt: „So ist ein echter Kinderstadtplan von Kindern für Kinder entstanden.“
Für die Stadt ist das Projekt zugleich ein Beispiel dafür, wie Kinderbeteiligung praktisch funktionieren kann. „Kinderbeteiligung bedeutet für uns in Dorsten mehr, als nur zuzuhören. Es bedeutet, Eure Ideen ernst zu nehmen und sichtbar zu machen“, sagt Tobias Stockhoff.
Der Kinderstadtplan ist nicht nur auf Papier verfügbar. Unter www.dorsten.de/kinderstadtplan steht auch eine digitale Version zur Verfügung. Dort können Kinder, Familien und alle anderen Interessierten weitere Orte und Lieblingsplätze vorschlagen und den Kinderstadtplan damit auch künftig ergänzen.
„Wir möchten Kinder ermuntern, ihre Stadt mit offenen Augen zu entdecken und uns zu zeigen, welche Orte für sie wichtig sind“, sagt Eden Fähnrich-Winkel, Leiterin der Abteilung Jugendförderung der Stadt Dorsten. „Und der Plan ist nicht in Stein gemeißelt: Wer einen neuen Lieblingsort entdeckt oder eine gute Idee hat, kann sie auch künftig eintragen und den Kinderstadtplan damit weiter mitgestalten“, ergänzt Tim Skowronek aus der Abteilung Jugendförderung.
Ein besonderer Dank gilt allen Kindern, die sich an der Entwicklung beteiligt haben. Ebenso haben die Abteilung Jugendförderung und das Vermessungsamt der Stadt Dorsten gemeinsam daran gearbeitet, die vielen Ideen und Hinweise in einem übersichtlichen und kindgerechten Stadtplan zusammenzuführen.
In den kommenden Tagen ist der Kinderstadtplan außerdem kostenlos an folgenden Stellen erhältlich:
- Stadtagentur Dorsten (Lippestraße 41)
- Familienbüro Stadt Dorsten (Bismarckstraße 5)
- Bürgerbüro (Halterner Straße 5)
Zudem wird der Kinderstadtplan beim Fest zum Weltkindertag am 20. September 2026 rund um den Treffpunkt-Altstadt und den Media-Markt-Parkplatz am Dorstener-Kinder-Mobil (DoKiMo) erhältlich sein.







