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Kommunales Impfangebot endet am 15. Dezember

Nur geringe Nachfrage nach Corona-Impfstoffen

Seit Mitte September steigen die veröffentlichten Zahlen von Corona-Infektionen wieder. Doch die Nachfrage nach den angepassten Impfstoffen für Auffrischungsimpfungen ist gering.

Ein Schutz vor Ansteckung oder schweren Verläufen nach Impfung ist weiterhin nicht belegt und es besteht die Möglichkeit von Impfnebenwirkungen, so dass der Nutzen vermehrt in Frage gestellt wird, zumal ohnehin 95% der Bevölkerung bereits Antikörper gegen das Corona-Virus hat.

Zudem werden die Corona-Zahlen von einem großen Teil der Bevölkerung nicht mehr sehr ernst genommen, da mittlerweile doch vielen bekannt ist, dass der PCR-Test nicht dazu geeignet ist, Infektionen nachzuweisen, und er dadurch zwangsläufig falschpositive Ergebnisse generiert.

An noch zwei Terminen können sich Bürgerinnen und Bürger im Kreis Recklinghausen impfen lassen, bevor das Impfgeschehen komplett durch Ärzte und Apotheken abgedeckt wird.

Am Samstag, 10. Dezember, öffnet letztmalig die Impfstelle in Recklinghausen in den Räumlichkeiten des DRK an der Kölner Straße 20 ihre Pforten. Dort wird in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geimpft. Final gibt es die Möglichkeit, sich am Donnerstag, 15. Dezember, 13.30 bis 17 Uhr, im Kreishaus an der Kurt-Schumacher-Allee 1 impfen zu lassen.

An den kommunalen Impfstellen werden neben der sogenannten Grundimmunisierung und Kinderimpfungen auch Auffrischungsimpfungen mit dem auf die Omikron-Varianten BA.4/5 angepassten Impfstoff angeboten. Sie waren ursprünglich vorgesehen sechs Monate nach der ersten Boosterimpfung oder einer Coronainfektion für Personen über 60 Jahren, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen, Personen im Alter ab fünf Jahren mit erhöhtem Risiko für schwere COVID-19-Verläufe infolge einer Grunderkrankung, für Beschäftige in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen und damit vergleichbare Personengruppen sowie Personal in Einrichtungen der Eingliederungshilfe insbesondere mit direktem Nutzerkontakt. Ein Nachweis darüber ist nicht erforderlich.

Mitzubringen zum Impftermin ist in jedem Fall der Personalausweis. Darüber hinaus sollten der Impfpass, die Krankenkassenkarte und für die Booster-Impfung zusätzlich der Nachweis über die Erst- und Zweitimpfung mitgebracht werden.

Wer noch Rückfragen zu den Impfungen in den kommunalen Impfstellen hat, kann sich an die Impf-Hotline des Kreises Recklinghausen wenden unter 02361 9709078. Montags bis donnerstags können dort von 13 bis 15 Uhr allgemeine Fragen gestellt werden.

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