Gesamtschule Wulfen beteiligt sich am 10. Anne Frank Tag
Die Gesamtschule Wulfen beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am bundesweiten Anne Frank Tag – einem Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus, der nun zum 10. Mal vom Anne Frank Zentrum in Berlin ausgerichtet wird. Anne Frank ist eines der bekanntesten Opfer des Holocaust. Die Gesamtschule Wulfen will vor Ort ein starkes Zeichen setzen: Mit einer eigenen Anne Frank-Ausstellung in den Räumlichkeiten der BiBi am See, die bis Ende Juni zu sehen sein wird. 2026 steht sie unter dem Motto „Geschichte erzählen“.
Mehr als 126.000 Schülerinnen an über 843 Schulen engagieren sich in diesem Jahr für eine demokratische Gesellschaft, teil das Anne Frank-Zentrum mit. Das sei erneut ein Anmelderekord. Mit vielfältigen digitalen und analogen Lernmaterialien beteiligen sich die Schüler aus Wulfen aktiv an der Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit und der Auseinandersetzung mit aktuellem Antisemitismus.
„Der Anne Frank Tag ist für uns eine bedeutende Gelegenheit, junge Menschen für Demokratie, Menschenrechte und Zivilcourage zu sensibilisieren“, betont Hermann Twittenhoff, Schulleiter der Gesamtschule Wulfen. „Das diesjährige Motto zeigt, wie wichtig es ist, auch im digitalen Raum Haltung zu zeigen und Erinnerungskultur weiterzuentwickeln.“
Organisiert wird die Aktion an der Gesamtschule Wulfen von GL-Lehrerin Julia Driesner, die das Engagement der Schüler koordiniert: „Unsere Schüler haben sich intensiv mit der Lebensgeschichte Anne Franks und mit digitalen Formen des Erinnerns beschäftigt. Es ist beeindruckend zu sehen, mit welchem Ernst und Interesse sie sich den Themen Rassismus und Antisemitismus widmen.“
In Vorbereitung auf die Aktionswochen wurden die Jugendlichen auch für den kritischen Umgang mit antisemitischen und menschenfeindlichen Inhalten im Internet geschult und lernten innovative digitale Erinnerungsprojekte kennen.
Die Ausstellung steht auch allen Besuchern der BiBi am See offen.







