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Der Dorstener Hair-Pirat setzt auf Ausbildung

Nimmt man die Friseurbranche mit 82.000 Salons in Deutschland und dagegen 6300 Bewerber für eine Ausbildungsstelle in 2020, dann bleiben in diesem Jahr 18.600 gemeldete Stellen unbesetzt.

Das Angebot an Ausbildungsplätzen ist stark zurückgegangen und nur ein Bruchteil der Bewerber ist passend für die Ausbildung.

Das unabhängige Magazin für Friseure, „Friseur-intern“, schreibt in seiner letzten Ausgabe, dass die Bereitschaft auszubilden durch die Coronakrise noch einmal stark gesunken ist.

In der jetzigen Situation will sich kaum jemand in Sachen Ausbildung engagieren.

Ganz anders im Dorstener Hair-Pirat. Bei insgesamt 12 Mitarbeitern stehen drei im Ausbildungsverhältnis und für das kommende Jahr gibt es schon eine Warteliste.

Michelle Schöpe ist im dritten Jahr. Sie wird im Juli 2021 ihre Gesellenprüfung machen und sie schimpft sich schon jetzt „Junior Talent“.

Im zweiten Ausbildungsjahr befindet sich Elma Murina. Elma ist gebürtig aus Serbien und sie erntet bei den Kunden mit ihrem gebrochenen Deutsch sehr, sehr viel Sympathie.

Seit dem ersten August ist Yosif Ismail, geboren in Syrien, als Azubi im ersten Lehrjahr tätig. Yosif ist mit Begeisterung dabei und wenn er so weiter macht, wird er bestimmt einmal einer der Großen in der Branche.

Zwei Meisterinnen und zwei Top Stylisten nehmen sich abwechselnd einmal in der Woche die Zeit, um an einem Übungsabend die direkte Ausbildung am Mann oder Frau zu vermitteln und führen die Auszubildenden so zu einem guten Abschluss.

Der Inhaber und Geschäftsführer vom Hair-Pirat, Alfred Sartory, weiß voller Stolz zu berichten, dass unter seinem Namen in über 40 Jahren Friseurunternehmer-Tätigkeit mehr als 100 junge Leute aus Dorsten ihren Abschluss bei ihm als Friseur/in abgelegt haben.

Eine Ausbildung ist eine ganz besondere Art der Zusammenarbeit. Da steht Nehmen und Geben auf einer Stufe.

Und so ist es immer sehr schön, wenn man nach langen Jahren aktiver Unternehmerzeit beim Spaziergang oder Bummel durch Dorsten angesprochen wird und es dann heißt, kennen Sie mich noch, ich habe doch damals bei Ihnen die Lehre gemacht.

Noch schöner ist es zu wissen, dass alle früheren Auszubildenden mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung heute alle in einem festen Job sind. Fazit: Es lohnt sich eine Ausbildung zu machen. Ganz besonders jetzt in Zeiten von Corona, denn gerade im Handwerk bestätigt sich, was in früheren Generationen schon kommuniziert wurde. Handwerk hat goldenen Boden!

Weitere Infos über den Ausbildungsbetrieb zum Friseur siehe: www.hairpirat.de

Möchten Sie als Damen- oder Herrenmodell zur Verfügung stehen, rufen Sie bitte an:

Tel.: Dorsten, 02362-607287

Auf dem Bild: Azubi Team Hair-Pirat (von links nach rechts) Elma Murina, Yosif Ismail, Michelle Schöpe

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