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Gedenkwoche an der GSW zum Holocaust-Gedenktag

Dorsten Artikel-Bild

Anlässlich des Holocaust-Gedenktags am 27. Januar hat die Demokratie-AG der Gesamtschule Wulfen in der Zeit vom 26. bis zum 30. Januar auch in diesem Jahr eine Gedenkwoche organisiert. Ziel der Aktionswoche ist es, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten und zugleich den Blick auf aktuelle gesellschaftliche Fragen zu richten.

In diesem Schuljahr steht die Gedenkwoche unter dem Motto „Freiheit und Unfreiheit“. Die verschiedenen Aktionen greifen dieses Thema aus historischer wie auch aus gegenwärtiger Perspektive auf.

In der Schulstraße setzen sich Schüler mit der Frage auseinander, was Dorstener Juden während der Zeit des Holocaust widerfahren ist. Darüber hinaus wird thematisiert, wie der Alltag in Konzentrationslagern aussah und welche Formen von systematischer Entrechtung und Gewalt dort herrschten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist eine Ausstellung der Jahrgangsstufe Q2 mit dem Titel „Heutige Freiheit – damalige Unfreiheit“. Ergänzt wird diese durch eine Dokumentation der Exkursion der Q2 ins Konzentrationslager Buchenwald, die eindrucksvoll zeigt, wie wichtig persönliche Auseinandersetzung mit historischen Orten ist. In der „Bibi am See“ ist zudem die #echt-Ausstellung zu Gast, die sich mit heutiger Alltagsdiskriminierung befasst und Parallelen zwischen historischen und aktuellen Formen von Ausgrenzung aufzeigt.

Schulleiter Hermann Twittenhoff betont die Bedeutung der Gedenkwoche für die schulische Bildungsarbeit:

„Die Auseinandersetzung mit dem Holocaust ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Verantwortung als Schule. Gerade in einer Zeit, in der demokratische Werte nicht selbstverständlich sind, ist es wichtig, jungen Menschen deutlich zu machen, wohin Unfreiheit, Ausgrenzung und Menschenverachtung führen können.“

Auch die Organisatoren der Gedenkwoche, die GSW-Lehrer Anja Acero und Fabian Unger, unterstreichen den pädagogischen Anspruch der Aktionen: „Uns geht es nicht nur um das Erinnern an die Vergangenheit, sondern auch darum, den Schülern einen Bezug zur Gegenwart zu ermöglichen“, erklärt Anja Acero. Fabian Unger ergänzt: „Das Motto ‚Freiheit und Unfreiheit‘ soll dazu anregen, die eigenen Freiheiten wertzuschätzen und sensibel für Diskriminierung und Unrecht in der heutigen Gesellschaft zu werden.“

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