Beim Vorlesewettbewerb für Drittklässler in der Stadtbibliothek haben 25 Kinder ihr Können vor einer Jury unter Beweis gestellt
Ein besonderer Vormittag in der Stadtbibliothek sorgte am Samstag für strahlende Kinderaugen und große Vorlesefreude. 25 Schülerinnen und Schüler aus den dritten Klassen traten in der Endrunde des Vorlesewettbewerbs an, zu der der Förderverein der Stadtbibliothek eingeladen hatte. Bereits mit ihrem Sieg beim schulischen Vorentscheid hatten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Finale qualifiziert und galten damit schon als Gewinnerinnen und Gewinner.
Mit viel Mut, Ausdruck und Begeisterung ließen die Kinder die Geschichte von Toni Tintenklecks für das Publikum lebendig werden. Doch der Wettbewerb bot mehr als gelungenes Vorlesen: Jedes Kind sprach eine persönliche Buchempfehlung aus und schilderte, warum gute Freundinnen und Freunde im Leben so wichtig sind. Die Antworten waren spannend, oft überraschend und mitunter sehr bewegend. Sie zeigten eindrucksvoll, wie intensiv sich die Kinder im Vorfeld mit Büchern beschäftigt hatten und wie viele Gedanken sie sich gemacht hatten.
Der Jury fiel die Entscheidung so schwer wie selten zuvor. Das außergewöhnlich hohe Niveau führte zu einem Novum in der Geschichte des Vorlesewettbewerbs: Erstmals wurde ein geteilter dritter Platz vergeben.
Ausgezeichnet wurden:
- 1. Platz: Maximilian Hilgenfeld (Agathaschule)
- 2. Platz: Tim Fehmer (Pestalozzischule)
- 3. Platz (geteilt): Leonie Rolinger (Wittenbrinkschule) und Luis V.-E. (Wilhelm-Lehmbruck-Schule)
Ebenso gewürdigt wurden alle weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die eindrucksvoll gezeigt haben, wie viel Freude(Vor)Lesen machen kann.
Ein besonderer Dank gilt den engagierten Lehrkräften, die die Kinder auf diesen Tag vorbereitet und begleitet haben, der Jury für ihre verantwortungsvolle Arbeit sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff, der den Wettbewerb erneut aktiv begleitet hat. Anerkennung gebührt auch den Familien und Gästen, die den Kindern mit ihrem Applaus den Rücken gestärkt und damit die Arbeit des Fördervereins und der Stadtbibliothek wirkungsvoll unterstützt haben.
Der Förderverein der Stadtbibliothek, der das Format vor vielen Jahren initiiert hat und seither mit viel Leidenschaft betreut, setzt sich mit großem Engagement für die Leseförderung und die Belebung des kulturellen Angebots in Dorsten ein. Das Finale in der Stadtbibliothek hat sich zu einem festen Highlight im Veranstaltungskalender entwickelt und verdeutlicht, wie wichtig Bücher für die Persönlichkeitsentwicklung sind und wie sehr sie Menschen verbinden können.







