Zwei Jahre Schulentwicklung an der Neuen Schule Dorsten zeigen: Gemeinsames Arbeiten lohnt sich.
Wie kann Schulentwicklung gelingen, wenn viele Beteiligte gemeinsam Verantwortung übernehmen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Abschlussbilanz der Projektgruppe SekDOR (Sekundarschule Dorsten), die auf zwei Jahre Schulentwicklungsarbeit an der Neuen Schule Dorsten zurückblickte.
Das wichtigste Ergebnis: Die Zusammenarbeit an der Schule hat sich deutlich weiterentwickelt: Offenheit, gegenseitiger Respekt und eine konstruktive Kommunikation prägten die Rückmeldungen. Lehrkräfte, Schulleitung, Schülerinnen und Schüler, Eltern, der Schulträger und die Bezirksregierung Münster waren aktiv beteiligt und brachten sich in den Prozess ein.
Ausgangspunkt war Ende 2023 die gemeinsame Entscheidung, die Schule gezielt weiterzuentwickeln. In enger Abstimmung mit dem zuständigen Dezernat wurde ein strukturierter und professionell begleiteter Schulentwicklungsprozess gestartet. Zunächst wurde eine „Gruppe Kommunaler Akteure“ als Unterstützung eingerichtet. Im Februar 2024 folgte die Gründung der Projektgruppe SekDOR mit Vertreterinnen und Vertretern aus dem Kollegium, der Schulpsychologie der Stadt Dorsten, der Bezirksregierung Münster sowie Eltern- und später auch Schülervertretungen.
In mehreren Arbeitsphasen und Beteiligungsformaten entstanden klare Strukturen, feste Kommunikationswege und neue Formen der Zusammenarbeit. Schulentwicklung wurde dabei nicht als zusätzliche Aufgabe, sondern als gemeinsamer Gestaltungsprozess verstanden.
Rückblickend zeigte sich: Entscheidend waren weniger einzelne Maßnahmen als die professionelle Art der Zusammenarbeit. Ein Projektgruppenmitglied fasste dies treffend zusammen: „Mitentwickeln statt mitmeckern.“
Dezernent Jens Dunkel, Projektgruppenleiter Dr. Volker Krobisch, Schulleiterin Susanne Bender, die Didaktische Leiterin Nina Bastian und alle weiteren Beteiligten zeigten sich zufrieden mit den erreichten Fortschritten.
Der Blick richtet sich nun nach vorn: Die Schulentwicklung an der Sekundarschule wird zielorientiert fortgesetzt: Eltern und Schülerinnen und Schüler werden künftig noch stärker einbezogen, die Projektgruppe wird stärker koordinieren und insbesondere die Weiterentwicklung des Unterrichts im Lehrkräfteteam unterstützen. Schulentwicklung bleibt damit ein kontinuierlicher, gemeinsamer Prozess.
Auf dem Foto:
v.l.n.r: Jens Dunkel (Bez.-Reg. Münster), Benjamin Huth, Susanne Bender (Schulleiterin), Joshua Hildebrandt, Volkmar Kirchner, Mirko Janning, Holger Lordieck, Nina Bastian (Didaktische Leiterin) Sarah Ricker, Anna Jansen, Irina Riepel, Rieka Kempken, Dr. Volker Krobisch (Projektleiter)







