Die Stadt Dorsten hat im vergangenen Jahr 7622 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Hinzu kamen 20.891 Verstöße im ruhenden Verkehr.
Die Zahl der Verwarnungen im ruhenden Verkehr ist im letzten Jahr gestiegen, die der festgestellten Geschwindigkeitsüberschreitungen gesunken. Die Einnahmen aus der Überwachung des ruhenden und des fließenden Verkehrs betragen insgesamt etwa 815.000 Euro.
Überwachung des fließenden Verkehrs: Die zwei Radarwagen der Stadt Dorsten haben im Jahr 2025 insgesamt 7622 (im Vorjahr 9349) Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Dabei waren 900 (1077) Temposünder so schnell unterwegs, dass sie statt einer Verwarnung ein Bußgeld bezahlen mussten. Bei weiteren 701 (1066) Verkehrsteilnehmern wurde aus einer Verwarnung ein Bußgeldbescheid, weil sie nach der ersten Aufforderung nicht bezahlt haben. 10 (10) Verkehrsteilnehmer haben die zulässige Geschwindigkeit so gravierend überschritten, dass sie mit einem Fahrverbot belegt wurden. Die Summe aus Verwarnungen und Bußgeldern aus der Geschwindigkeitsüberwachung beträgt für das Jahr 2025 insgesamt circa 300.000 Euro (im Vorjahr 377.000 Euro).
Innerorts wurden die meisten Tempoverstöße am Westwall (438) festgestellt, gefolgt von der Hauptstraße/Höhe Restaurant „Zum deutschen Eck“ (423). Die meisten Tempoverstöße außerorts wurden Am Freudenberg (1898) festgestellt.
Dass ertappte Verkehrssünder über ein Fahrverbot oder ein Bußgeld schimpfen, liegt auf der Hand. Zugleich ist aber auch festzustellen, dass viele Bürgerinnen und Bürger Kontrollen begrüßen. Zu schnelles Autofahren ist nicht nur eine Belästigung, sondern eine konkrete Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Dies wird auch von vielen Bürgerinnen und Bürgern so empfunden und eine wirksame Kontrolle eingefordert. Wichtig dabei: Die Stadt registriert keine Bagatellverstöße, sondern die Messgeräte lösen jeweils erst ab einer Tempoüberschreitung von 9 km/h aus.
Festzustellen ist auch: Die Zahl der Beschwerden über „Raserei“ ist weiterhin zurückgegangen. Da diese Beschwerden an vielen Stellen innerhalb der Stadtverwaltung eingehen, können sie statistisch nicht erfasst werden. Gleichzeitig erreicht die Stadt auch Dank für den Einsatz der beiden Radarwagen.
Die Stadt Dorsten ist nicht frei in der Auswahl der Messstellen für die Geschwindigkeitsüberwachung. Jeder Einsatzort wird durch eine Verkehrserhebung erfasst und muss mit der Polizei abgestimmt werden. Blitzen darf die Stadt nur an Stellen, an denen nach vorhergehenden Erhebungen die zulässige Geschwindigkeit deutlich und von einer Mehrzahl der Fahrzeugführer überschritten wird oder an besonderen Gefahrpunkten wie Schulen, Kindergärten oder Altenheimen. Im Stadtgebiet gibt es 178 zugelassene Messstellen.
Überwachung des ruhenden Verkehrs: Die Einnahmen der Stadt Dorsten aus dem ruhenden Verkehr, also Parkverstöße, belaufen sich auf circa 511.000 Euro. Insgesamt hat das Team des Kommunalen Ordnungsdienstes der Stadt Dorsten im vergangenen Jahr 2025 20.891 Verstöße festgestellt.
Im Jahr 2024 waren es insgesamt 14.213 Verstöße im ruhenden Verkehr, die Einnahmen beliefen sich auf circa 200.000 Euro.
Mit Blick auf die stark variierenden Zahlen muss auch das vorhandene Personal sowie die Ausfallzeiten etwaiger Messtechniken berücksichtigt werden. Ein direkter Vergleich zwischen den Jahren kann daher nur bedingt gezogen werden.





