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Die Neue Schule Dorsten bringt Generationen ins Gespräch

Dorsten Artikel-Bild
Neuntklässler begegnen Senioren im Paulinum „Blauer See“ mit offenen Ohren und Herzen

Wie war das Leben früher? Welche Träume, Sorgen und Wendepunkte prägten andere Generationen? Die Klasse 9g der Neuen Schule Dorsten hat sich genau diesen Fragen gewidmet – mit einem besonderen Projekt, das berührte, bewegte und Brücken zwischen Jung und Alt schlug.

Unter dem Motto „Generationen im Gespräch – Lebenswege sichtbar machen“ besuchten die Schülerinnen und Schüler die Seniorenwohnanlage Paulinum „Blauer See“. Dort trafen sie auf Seniorinnen, die bereit waren, aus ihrem Leben zu erzählen – ganz offen, ehrlich und persönlich.

Zuvor hatten die Jugendlichen eigene Interviewfragen entwickelt: „Was wollten Sie als Kind werden?“, „Was hat Ihr Leben besonders geprägt?“ oder „Worauf sind Sie heute stolz?“ – so lauteten einige der neugierigen und respektvollen Einstiege in Gespräche, die schnell an Tiefe gewannen.

Die Seniorinnen erzählten von einer Kindheit ohne Smartphone, vom Arbeiten im Familienbetrieb, von Krieg und Wiederaufbau, aber auch von Liebe, Glück und mutigen Entscheidungen. Die Jugendlichen hörten aufmerksam zu, lachten, staunten – und waren oft tief bewegt.

Was sie hörten, ließen die Schülerinnen und Schüler anschließend in kreative Plakate einfließen. Dort wurden zentrale Stationen der Lebenswege, persönliche Zitate und Erinnerungen liebevoll festgehalten – visuelle Portraits, die mehr erzählen als jedes Geschichtsbuch.

Das Projekt war mehr als ein Schulbesuch – es war eine echte Begegnung zwischen den Generationen. Die Jugendlichen der Neuen Schule Dorsten erlebten Geschichte aus erster Hand, nicht aus dem Lehrbuch. Und die Seniorinnen spürten: Ihre Geschichten zählen, ihr Leben interessiert. Am Ende blieb auf beiden Seiten das Gefühl, etwas Wertvolles geteilt zu haben – und die Erkenntnis, wie viel man voneinander lernen kann, wenn man sich einfach Zeit füreinander nimmt.

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