Dorsten-Aktuell


10.08.2017
 

"Was fehlt, wenn Arbeit fehlt"

Hilfe über die Grundsicherung hinaus

Die „Dorstener Arbeit gGmbH“ ist eine gemeinnützige GmbH, die sich zur Aufgabe gemacht hat, schwer vermittelbare Arbeitslose, Langzeitarbeitslose, jugendliche Arbeitslose und Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten in ein Beschäftigungsverhältnis aufzunehmen und deren Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.

Zum Zwecke der beruflichen und sozialen Integration betreibt die „Dorstener Arbeit gGmbH“ verschiedene Projekte, in denen mehrere, verschiedene Maßnahmen angeboten werden können. Besondere Schwerpunkte sind dabei die berufliche Qualifizierung sowie die soziale und sozialpädagogische Betreuung dieses Personenkreises. „meinDorsten.de“ sprach mit Geschäftsführer Jürgen Erhardt über kommunale Zusatzaktivitäten in Dorsten.

meinDorsten.de:
Herr Erhardt, die „Dorstener Arbeit“ unterstützt als gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft Langzeitarbeitslose bei der Suche nach Arbeit und vermittelt Jugendliche in Ausbildung. Worin besteht jetzt der Unterschied zu Jobbörse und privaten Arbeitsvermittlern?

Jürgen Erhardt:
Ein privater Arbeitsvermittler vermittelt ausschließlich, er hat keine Qualifizierungs- und keine Beschäftigungsmaßnahmen. Die Jobbörse wiederum bietet lediglich Beratung an. Wir beschäftigen uns mit dem Thema „beschäftigen und qualifizieren“ und dann eben daraus vermitteln. Das bedeutet, bei uns sind die Leute für einen definierten Zeitraum zugewiesen. In dieser zeit sind sie zum Beispiel in den Werkstätten, im Unterricht und haben die Möglichkeit während dieser Projekte auch Praktika bei den jeweiligen Firmen zu machen. Hier in der Region arbeiten wir derzeit mit etwa 200 Firmen eng zusammen.

meinDorsten.de:
Unterstützt die Dorstener Arbeit auch geflüchtete und zugewanderte Menschen?

Jürgen Erhardt:
Ja, wir haben mehrere Projekte in diesem Bereich. Wir haben auf der einen Seite diese Integrations- und Sprachkurse, die wir durchführen und wir haben eine Maßnahme, die
wir ergänzend zu diesen Sprachkursen machen. Sprache lässt sich nach unserer Einschätzung am besten im Tun vermitteln. Die Leute sind den halben Tag
in einem Sprachkurs und die andere Zeit bei uns im Werkstattbereich bei ihren Kollegen. So findet auch eine Integration in Arbeit und im sozialen Bereich statt.

meinDorsten.de:
Ihrem Credo nach ist es für die Dorstener Arbeit gGmbH selbstverständlich, das sie die Anforderungen ihrer Kunden mit einem hohen Grad an Qualität erfüllen. Wer sind ihre Kunden?

Jürgen Erhardt:
Wir haben unterschiedlichste Kunden. Wir sind organisiert als Projektgesellschaft und arbeiten nach Projektmanagement-Methoden, so das alles was wir machen, immer in Projekten organisiert ist. Es ist alles zeitlich befristet, weil wir eben nur Projekte haben, über Fördergeber, die genau definiert sind und eine genaue definierte Laufzeit haben.
Einer der ersten Kunden ist natürlich der Fördergeber, der im Rahmen seiner Leistungsbeschreibung genau festlegt, welche Leistung er für diese Förderung erhalten möchte. Ein weiterer Kunde ist der Teilnehmende an den Qualifizierungsmaßnahmen. Auch er hat klar festgesetzt, was er im Rahmen der Zuweisung erreichen möchte. Der dritte Kunde schließlich ist das Unternehmen, an die wir die Leute gerne vermitteln wollen.
Auch die haben natürlich Interesse, das der Matching-Prozeß passt. Der vierte und auch nicht unwesentliche Kunde ist der öffentliche Auftraggeber. Wenn wir im Rahmen der Förderung, zum Beispiel für die Stadt Dorsten, einen Spielplatz neu gestalten, ist es natürlich wichtig, das selbiges Produkt auch den Anforderungen entspricht.
Über die Rückmeldungen die wir erhalten, kann man sagen, das die Quoten in einem hohen Maße erfüllt werden.
 


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