Dorsten-Aktuell


03.08.2017
 

Roboter und Gedankenstürme

VHS Dorsten vermittelt informatische Grundlagen

Viele von uns erinnern sich noch dunkel daran, dass wir irgendwann in unserer Kindheit damit begannen, uns für Roboter zu interessieren. Heute interessieren sich bereits Schulkinder dafür und für die Möglichkeiten, wie man Roboter zukünftig verwenden kann, wie diese unser Leben beeinflussen werden und wie weit sie bereits in unser Leben eingedrungen sind.

Die neueste Produktserie des dänischen Spielwarenherstellers ist „Mindstorms“. Kernstück dieser Produktserie ist ein programmierbarer Legostein, um den herum sich Motoren, Sensoren und vor allem Legosteine stecken lassen. So wie seinerzeit die bunten Plastiksteinchen wird auch die Software dazu zusammengebaut – Module, die beliebig aneinander passen. Zusammen ergibt das programmierbare Roboter.
Seit dreizehn Jahren nehmen Schüler zwischen zehn und sechzehn Jahren an Lego-Roboter-Wettbewerben im Rahmen der „FIRST® LEGO® League“ (FLL) teil.

Primäres Ziel ist es dabei, Kinder und Jugendliche für Wissenschaft und Technologie zu begeistern und den Gedanken von Teamgeist zu vermitteln. So wie an der VHS Dorsten, an derzeit solche Ferien-Kurse stattfinden. „meinDorsten.de“ sprach mit Sigrun Möllemann, Kursleiterin und „FLL-Coach“ an der VHS Dorsten.

„meinDorsten.de“:
Frau Möllemann, wie kamen Sie auf die Idee zu dieser Unterrichtseinheit?

Sigrun Möllemann:
Die VHS veranstaltet seit 2004 einen Kurs, der sich auf den Wettbewerb von Lego Mindstorms vorbereitet und an diesem auch teilnimmt. Das Mindestalter der Kinder dort ist
zehn Jahre. Da sich auch immer jüngere Kinder angemeldet haben, wurde der Kurs „Lego Mindstorms für Jüngere“ ins Leben gerufen.

„meinDorsten.de“:
Wird dieser Kurs von LEGO gesponsert?

Sigrun Möllemann:
Der Wettbewerb wird von LEGO gesponsert, der Kurs jedoch nicht.

„meinDorsten.de“:
Was kann man mit „Lego Mindstorm“ alles (nach)bauen?

Sigrun Möllemann:
Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

„meinDorsten.de“:
Wie komplex sind die Aufgabenstellungen und wie grenzen Sie diese ein?

Sigrun Möllemann:
Ich fange mit einfachen Aufgaben an und steigere die Komplexität, solange die Kinder die Aufgaben lösen können.

„meinDorsten.de“:
Nutzen Sie dabei einen Digitaldesigner ?

Sigrun Möllemann:
Nein!

„meinDorsten.de“:
Was erhoffen Sie sich von diesem Projekt?

Sigrun Möllemann:
Dass die Kinder den Spaß und das Interesse an den Naturwissenschaften behalten.

Keine geringere Einrichtung als das „MIT“, das „Massachusetts Institute of Technology“, hat sich mit dem dänischen Spielwarenhersteller LEGO zusammengeschlossen, um ihr Produkt, ein technisches Spielzeug, als Lehrmittel einzusetzen. Im Unterricht kann es als Beispiel für ein eingebettetes System, bei dem ein Mikrocontroller mit elektromechanischen Teilen und Sensoren zusammenarbeitet, genutzt werden.
Beide Unternehmen schlagen dabei zwei Fliegen mit einer Klappe: Zum einen können handlungsorientierte, informatische Grundlagen behandelt werden, zum anderen fokussiert sie eine lebenslange Bindung der Kunden zu ihren Produkten.
 


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