Dorsten-Aktuell


03.08.2017
 

"Werner und Luise haben neue Nachbarn“

Nachwuchs im Hervester Bruch

Der Hervester Bruch im Nordosten von Dorsten ist ein landschaftlich reizvolles und artenreiches Feuchtbiotop. Begründet durch seine Vielfalt ist er für seltene Tier- und Pflanzenarten ebenso verlockend wie für erholungssuchende und naturinteressierte Besucher. Seit zwei Tagen gibt es nun eine neue Attraktion, denn die Störche „Werner“ und „Luise“ haben neue Nachbarn. Gestern und vorgestern haben „Friedrich“ und seine drei Wasserbüffeldamen gesunden Nachwuchs bekommen.

Anfangs noch im feuchten Dickicht versteckt, haben sie sich beim näherkommen des Besitzers in die sichere Obhut ihrer starken Eltern geflüchtet.

Im April vor zwei Jahren haben die Wasserbüffel ihr neues Territorium von etwa 20 Hektar, nördlich des Weges „Wedenhof“ bezogen.
Eine Kuh trägt etwa alle zwei Jahre ein Junges aus. Dies wird nach einer Tragzeit von etwa elf Monaten geboren und wiegt meist um die 40 Kilo. Es wird etwa ein halbes Jahr gesäugt, ehe es selbständig grasen kann. Im Alter von zwei bis drei Jahren erlangen die Tiere dann ihre Geschlechtsreife.

Die Nahrung des Wasserbüffels sind in erster Linie Gräser, daneben auch fast jede Art von Ufervegetation. Sie können ungestört rohfaserreiche Pflanzen wie Disteln, Schilf und Rohrglanzgras wiederkäuen und betreiben dabei biologische Landschaftspflege.